Perfekt für den Familienurlab: Krebsangeln in Dänemark

Wer an Dänemark denkt, der denkt zwangsläufig auch an die schier endlos langen Küsten. Das ganze Land ist vom Meer umgeben. Darum ist es auch wenig verwunderlich, dass für viele Menschen das Meer bei der Planung der Urlaubsaktivitäten eine große Rolle spielt. Baden und Schwimmen stehen hoch im Kurs. Dicht dahinter folgt das Angeln, was viele Menschen jedes Jahr nach Dänemark zieht.

Für Kinder stellt Angelt eine große Herausforderung dar, weshalb es nicht perfekt für Familien mit kleineren Kindern geeignet ist. Trotzdem wollen die Kinder natürlich ihren Eltern nachahmen und auch etwas aus dem Wasser fangen. Zum Glück gibt es dafür eine einfachere Alternative. Und diese erfordert weder eine teure Ausrüstung noch eine Planung. Krebsangeln kann man praktisch überall und jederzeit. Darum sieht man in vielen dänischen Häfen ganze Familien auf den Stegen beim Versuch die Krustentiere zu überlisten.

Krebsangeln: Ein großer Spaß für die ganze Familie

Die Ausrüstung für den Ausflug zum Krebsangeln ist überschaubar. Eine Krebsangel, ein Eimer und ein Kescher reichen schon aus. Mehr Gedanken muss man sich bei der Wahl des Köders machen. Der Klassiker sind Miesmuscheln, die man an den meisten Küstenabschnitten im flachen Wasser sammeln kann. Wenn man bei der Suche keinen Erfolg hat, dann tun es aber auch tiefgefrorene Muscheln aus dem Supermarkt. Die Anziehungskraft auf die Krebse ist fast genauso groß.

Bei der Wahl der Angelstelle sollte man darauf achten, dass das Wasser nicht zu tief ist. Dann kann man die Krebse auf ihrem Weg zum Köder nämlich sehr gut beobachten und den Moment abpassen, in dem sie sich den Köder schnappen. Alle anderen Meeresbewohner wie Garnelen und Fische kann man dabei natürlich auch beobachten. Die meisten werden sich allerdings nicht für den Köder interessieren. Wenn doch, dann kann man sie aber nicht fangen, weil eine Krebsangel keinen Angelhaken hat. Es reicht eine Klammer, die die Muschel festhält. Wenn ein Krebs sich seine Beute geschnappt hat, dann lässt er diese nicht mehr los. Auch nicht, wenn man ihn aus dem Wasser hebt.

Zeit an der frischen Luft verbringen

Jeder Angelausflug ist ein neues Abenteuer. Das wissen die großen Angler ganz genau und die Kleinen werden es lernen. Die Erfolgschancen hängen von Wassertemperatur und Angelstelle ab. Eine Garantie einen Krebs zu fangen gibt es nie. Allerdings sind die Chancen sehr viel größer als beim richtigen Angeln. Das hilft ungemein dabei die Spannung bei den Kindern hochzuhalten.

Erfahrene Eltern haben daher immer einen Plan B im Gepäck. Das kann der Picknickkorb für den Ausflug ans Wasser sein. Oder ein Strandspiel, mit dem man für Ablenkung sorgen kann. Wählt man eine etwas weiter entfernte Angelstelle, dann kann man das Krebsangeln als Teil eines Ganztagesausfluges einbauen. Das hilft auch dabei, wenn die Interessen der Familienmitglieder unterschiedlich sind. Vormittags Bummeln und nachmittags ans Wasser und Krebsangeln kann ein guter Kompromiss sein.

Das erste Highlight wird für die meisten Kinder ohnehin sein, wenn man ihnen erzählt was Krebse fressen und wie man diese fangen kann. Ob man dafür dann selber eine Krebsangel baut oder eine kauft, spielt fast keine Rolle.